Gebetsplan in Bruchköbel
| Datum | Fadschr | Shuruk | Dhuhur | Assr | Maghrib | Ischaa |
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| 17, Mo | ||||||
| 18, Di | ||||||
| 19, Mi | ||||||
| 20, Do | ||||||
| 21, Fr | ||||||
| 22, Sa | ||||||
| 23, So |
| Datum | Fadschr | Shuruk | Dhuhur | Assr | Maghrib | Ischaa |
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| 01, Sa | ||||||
| 02, So | ||||||
| 03, Mo | ||||||
| 04, Di | ||||||
| 05, Mi | ||||||
| 06, Do | ||||||
| 07, Fr | ||||||
| 08, Sa | ||||||
| 09, So | ||||||
| 10, Mo | ||||||
| 11, Di | ||||||
| 12, Mi | ||||||
| 13, Do | ||||||
| 14, Fr | ||||||
| 15, Sa | ||||||
| 16, So | ||||||
| 17, Mo | ||||||
| 18, Di | ||||||
| 19, Mi | ||||||
| 20, Do | ||||||
| 21, Fr | ||||||
| 22, Sa | ||||||
| 23, So | ||||||
| 24, Mo | ||||||
| 25, Di | ||||||
| 26, Mi | ||||||
| 27, Do | ||||||
| 28, Fr | ||||||
| 29, Sa | ||||||
| 30, So | ||||||
| 31, Mo |
Fadschr und Sonnenaufgang: Warum die Grenze so entscheidend ist
Der Fadschr beginnt, sobald der erste horizontale Lichtstreifen (die sogenannte astronomische Morgendämmerung) am östlichen Horizont erscheint. Mit dem Sonnenaufgang (Sonnenaufgang / Schuruk) endet diese Zeitspanne. In Bruchköbel bedeutet das: Zwischen dem Beginn des Fadschr und Schuruk liegen im Winter ungefähr 80–90 Minuten, im Hochsommer oft nur 50–60 Minuten. Wer den Fadschr noch vor der Arbeit oder Schule beten möchte, sollte deshalb die konkreten Minuten im Auge behalten – jede Verspätung nach Schuruk macht das Gebet ungültig und muss nachgeholt werden.
Die enge Verbindung zwischen beiden Zeitpunkten erklärt sich aus der islamischen Definition: Fadschr markiert den Start des neuen Tages im islamischen Sinne, Schuruk das Ende der Nacht. Aus spiritueller Sicht liegt also ein besonderer Segen darin, den Tag noch vor dem Sonnenaufgang mit Gebet und Qur’an-Rezitation zu beginnen.
Asr-Zeit: Unterschied zwischen hanafitischer und schafiitischer Berechnung
Für das Asr-Gebet existieren zwei anerkannte Berechnungsmethoden, die beide auf dem Längenverhältnis von Schatten basieren:
- Schafiʿi, Maliki, Hanbali: Asr beginnt, wenn der Schatten eines Objekts seine eigene Länge erreicht (Koeffizient 1).
- Hanafi: Asr beginnt, wenn der Schatten doppelt so lang ist wie das Objekt selbst (Koeffizient 2).
Da sich die Sonne am Nachmittag relativ langsam bewegt, führt schon dieses einfache Rechenmerkmal zu spürbaren Zeitunterschieden. In Bruchköbel betragen sie je nach Jahreszeit durchschnittlich 40 bis 60 Minuten. Beide Ansichten sind juristisch gültig; Muslime folgen in der Regel dem Mazhab, an den sie sich gebunden fühlen, oder der Praxis der jeweiligen Moschee. Wer Termine plant, sollte daher darauf achten, welche Variante im Kalender hinterlegt ist.
Einfluss der Breite von 50° N auf Sommernächte und das Ischa-Gebet
Bruchköbel liegt auf etwa 50,18° nördlicher Breite. Diese geografische Lage sorgt für sehr lange Tage im Juni und sehr kurze Tage im Dezember. Besonders betroffen sind die Dämmerungsgebete Fadschr und Ischa:
- Sommer: Die Sonne sinkt spät unter den Horizont, und die astronomische Abenddämmerung endet erst lange nach 23 Uhr. Entsprechend liegt die Ischa-Zeit deutlich später als in südlicheren Regionen. Gleichzeitig bricht der Fadschr schon gegen 3 Uhr an. Die reine Nachtphase schrumpft teilweise auf knapp zwei Stunden.
- Winter: Umgekehrt endet Ischa bereits am frühen Abend, während Fadschr erst nach 6 Uhr beginnt. Die Nacht ist also lang und erlaubt einen entspannten Abstand zwischen den Gebeten.
In Breitengraden über 48° N können die Dämmerungswinkel an sehr kurzen Sommernächten rechnerisch kaum erreicht werden. Die gängigen Gebetszeit-Methoden (z. B. MWL oder Umm al-Qura) sehen dafür Sonderregeln vor, etwa die Halbe-Nacht-Methode oder den Sieben-Zwanzigstel-Ansatz. Für Bruchköbel wird bei normalen Wetterlagen jedoch meist noch ein klarer Ischa-Punkt ausgewiesen, auch wenn er sehr spät liegt. Wer gesundheitliche oder familiäre Gründe hat, kann in Absprache mit vertrauenswürdigen Gelehrten Erleichterungen nutzen.
Die Fajr-Zeit endet exakt mit dem Sonnenaufgang (Schuruk). Danach gilt das Gebet als nachzuholen (qadaʾ). Deshalb sollte man ein paar Minuten Sicherheitsabstand einplanen, um Verspätungen zu vermeiden.
Unterschiede entstehen durch verschiedene Rechenmethoden (MWL, Umm al-Qura, Türkei usw.), unterschiedliche Dämmerungswinkel für Fadschr und Ischa sowie die Wahl zwischen hanafitischer oder schafiitischer Asr-Berechnung. Schon ein abweichender Längengrad oder eine gerundete Zeitzonen-Angabe kann die Zeiten um einige Minuten verschieben.
Die Erde umläuft die Sonne auf einer leicht elliptischen Bahn, während ihre Achse geneigt ist. Dadurch verschiebt sich der genaue Sonnenstand täglich, was direkt auf die fünf Gebetszeiten durchschlägt. Rund um die Tag-und-Nacht-Gleichen sind die Änderungen am stärksten, um die Sonnenwenden am geringsten.
Er bezieht sich auf die Länge des Schattens nach dem Sonnenhöchststand: Schafiʿi & Co. zählen ab einfacher Schattenlänge, Hanafi ab doppelter Länge. Das führt in Mitteleuropa zu einer zeitlichen Verschiebung von durchschnittlich 40–60 Minuten.