Gebetsplan in Hofheim am Taunus
| Datum | Fadschr | Shuruk | Dhuhur | Assr | Maghrib | Ischaa |
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| 08, Mo | ||||||
| 09, Di | ||||||
| 10, Mi | ||||||
| 11, Do | ||||||
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| 13, Sa | ||||||
| 14, So |
| Datum | Fadschr | Shuruk | Dhuhur | Assr | Maghrib | Ischaa |
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| 01, Mo | ||||||
| 02, Di | ||||||
| 03, Mi | ||||||
| 04, Do | ||||||
| 05, Fr | ||||||
| 06, Sa | ||||||
| 07, So | ||||||
| 08, Mo | ||||||
| 09, Di | ||||||
| 10, Mi | ||||||
| 11, Do | ||||||
| 12, Fr | ||||||
| 13, Sa | ||||||
| 14, So | ||||||
| 15, Mo | ||||||
| 16, Di | ||||||
| 17, Mi | ||||||
| 18, Do | ||||||
| 19, Fr | ||||||
| 20, Sa | ||||||
| 21, So | ||||||
| 22, Mo | ||||||
| 23, Di | ||||||
| 24, Mi | ||||||
| 25, Do | ||||||
| 26, Fr | ||||||
| 27, Sa | ||||||
| 28, So | ||||||
| 29, Mo | ||||||
| 30, Di |
Geografische Länge und ihr Einfluss auf den Sonnenuntergang
Hofheim am Taunus liegt bei rund 8,45 ° östlicher Länge. Schon wenige Längengrade machen sich in der Praxis bemerkbar: Pro Grad verschiebt sich der wahre Sonnenuntergang um etwa vier Minuten. Städte, die westlich von Hofheim liegen – etwa Wiesbaden oder Mainz – erleben den Sonnenuntergang deshalb einige Minuten später, während Frankfurt-Ost etwas früher in die Dämmerung eintaucht. Bei der Berechnung der Gebetszeiten wird dieser Effekt direkt berücksichtigt: Die genaue Länge geht als Zahl in die astronomische Formel ein, so dass das Maghrib-Gebet (das unmittelbar nach Sonnenuntergang beginnt) wirklich an das örtliche Ende des Tages gekoppelt ist. Für Zuhr wird dieselbe Information genutzt, denn der Sonnenhöchststand verschiebt sich entsprechend. Das erklärt, warum selbst benachbarte Ortschaften in der Monatstabelle nicht exakt dieselben Uhrzeiten haben.
Asr-Zeit: Unterschied zwischen hanafitischer und schafiitischer Berechnung
Die Zeit für das Nachmittagsgebet Asr beginnt, wenn der Schatten eines senkrechten Objekts eine bestimmte Länge erreicht. Zwei anerkannte Regeln sind verbreitet:
- Schafiʿi-, Hanbali- und Malikī-Ansicht (Standard): Asr beginnt, sobald der Schatten eines Gegenstands seine eigene Länge plus den Mittagsschatten erreicht (Faktor 1).
- Hanafi-Ansicht: Hier wartet man, bis der Schatten doppelt so lang ist wie das Objekt plus der Mittagsschatten (Faktor 2).
In Hofheim am Taunus bedeutet das im Sommer oft eine Differenz von rund 45–60 Minuten, im Winter kann sie auf 30 Minuten schrumpfen. Beide Methoden sind fachlich legitim; welcher Ansatz befolgt wird, richtet sich nach persönlicher oder gemeinschaftlicher Praxis. Viele Apps und Kalender zeigen daher zwei Asr-Zeiten an, damit niemand versehentlich zu früh oder zu spät betet.
Breitengrad 50° – was bedeutet das für Fadschr und Ischa im Sommer?
Mit 50,08 ° nördlicher Breite liegt Hofheim deutlich oberhalb des 48. Breitengrades. Dadurch verlängern sich die Tage zwischen Mai und Juli spürbar: Die Sonne sinkt erst sehr spät vollständig unter den Horizont, und die astronomische Dämmerung kann bis nach 23 Uhr andauern. Für das Gebetsleben ergeben sich zwei wichtige Konsequenzen:
- Fadschr rückt vor: Weil der Beginn der Morgendämmerung (astronomisch bei etwa –18 ° Sonnenstand) früher auftritt, kann Fadschr schon lange vor 4 Uhr einsetzen. Der Abstand zu Schuruk bleibt trotzdem groß genug, so dass genügend Zeit zum Gebet bleibt.
- Ischa verschiebt sich nach hinten: Das Nachtgebet beginnt erst, wenn die astronomische Dämmerung ganz verschwunden ist. Im Hochsommer kann das fast Mitternacht bedeuten. Einige Rechtsschulen erlauben in solchen Breitengraden Vereinfachungen, etwa die Orientierung am Mitteldämmer-Modell (mitternächtliche Grenze) oder eine Winkel-Anpassung, falls die Dämmerung gar nicht endet. Die auf dieser Seite angezeigten Zeiten enthalten bereits die empfohlene Korrektur, falls sie nötig wird.
Im Winter kehrt sich das Bild um: Die Sonne bleibt nur kurz über dem Horizont. Fadschr und Ischa rücken enger zusammen, wodurch sich der tägliche Rhythmus deutlich strafft. Das erklärt, warum die Gebetszeiten im Jahresverlauf so große Schwankungen zeigen.
Die Erde bewegt sich laufend um die Sonne, wodurch sich der Sonnenstand zu jedem Datum minimal verschiebt. Weil alle Gebetszeiten an konkrete Sonnenpositionen geknüpft sind, wandern sie täglich um wenige Minuten vor oder zurück.
In sehr nördlichen Breiten endet die astronomische Dämmerung manchmal gar nicht. Für solche Nächte erlauben klassische Quellen Ersatzmethoden, z. B. die Mitte zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang oder den Winkelansatz One Seventh. Die hier gezeigten Zeiten berücksichtigen eine anerkannte Korrektur, damit das Ischa-Gebet nicht entfällt.
Er beschreibt zwei zulässige Grenzwerte für den Schattengrad: Faktor 2 im hanafitischen Madhhab versus Faktor 1 in den übrigen drei Schulen. Dadurch entstehen unterschiedliche Startpunkte für Asr, nicht jedoch zwei verschiedene Gebete.
Fadschr endet mit dem Sonnenaufgang. Sobald die obere Kante der Sonne sichtbar ist, beginnt eine verbotene Zeitspanne (Karaha) bis etwa 15 Minuten danach.
Ja. Die Berechnung nutzt die offizielle Zeitzonendatenbank und wendet die mitteleuropäische Sommer- bzw. Normalzeit korrekt an. Sie müssen nichts umrechnen.
Legen Sie im Zweifel die später angegebene Zeit zugrunde, insbesondere bei Fadschr und Asr. So vermeiden Sie, vor Eintritt des verpflichtenden Zeitraums zu beten.